Hundeosteopathie – Osteopathie für Hunde

/Hundeosteopathie – Osteopathie für Hunde
Hundeosteopathie – Osteopathie für Hunde 2016-12-10T16:29:46+00:00

Hundeosteopathie – Osteopathie für Hunde

Immer mehr Hunde haben Erkrankungen und Probleme im  Bewegungsapparat. Egal ob Hüft- oder Ellenbogendysplasien, Spondylosen, Bandscheibenvorfälle. Auch die Zahl der Kreuzbandrisse und operierten OCDs steigt unaufhörlich. Die Möglichkeiten der Behandlungen werden immer vielfältiger -so wurden auch die osteopathischen Techniken die bereits erfolgreich bei Mensch und Pferd angewendet werden, auf den Hund übertragen, um die Leiden der vielfältigen Bewegungsprobleme zu lindern.

Die Geschichte der Osteopathie

Die Prinzipien der Osteopathie wurde vom amerikanischen Arzt  Dr. Andrew Tayler Still (1828 – 1917)  vor ca. 130 Jahren entwickelt. Er reagierte damit auf den Mangel an Kenntnissen der damaligen Schulmedizin. Machtlos hatte er als Arzt mit ansehen müssen, wie seine erste Frau und vier seiner Kinder an Krankheiten starben. Deshalb suchte Still nach einem neuen Verständnis von dem, was Medizin sein sollte.

1874 verkündet Still seine neue Medizin und gibt ihr den Namen Osteopathie.
Der zusammengesetzte Begriff leitet sich aus den altgriechischen Wörtern Osteo für Knochen und Pathie für Leiden her.

Dr. Tayler Still erkannte, dass alle Krankheiten mit einer verminderten Eigenbewegung von  Strukturen wie Muskeln, Faszien, Bändern, Gelenken, Knochen und Organen in Zusammenhang stehen. Der Organismus funktioniert wie ein Uhrwerk – Eine Vielzahl kleiner Rädchen arbeiten mit höchster Präzision zusammen Wenn nur 1 Rädchen stehen bleibt – fällt das ganze System aus . Die Osteopathie hilft Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zu lösen

Die osteopathische Behandlung von Hunden weißt viele Parallelen zur menschlichen Behandlung auf aber doch recht große Unterschiede zur Pferdebehandlung. Häufig kommen die Bewegungsbeschwerden bei Hunden von Ungleichgewichten der inneren Organe und deren Aufhängungen, sowie von Muskelverspannungen und Muskelüberbelastungen.

Diese Ursachen lassen sich sehr gut über die viszerale Osteopathie und über die weichen parietalen Behandlungsmöglichkeiten – wie die Faszientechniken (myofasziale Releasetechnicken) und die Craniosacrale Therapie behandeln. Oft kann man sich das sogenannte „Einrenken der Wirbelsäule“ sparen, wenn man die Hunde so vorbehandelt. Diese Art der Behandlung ist für den Organismus schonender, wird vom Hund sehr gut toleriert und kann vom Körper besser umgesetzt werden, so dass die Behandlungsintervalle auch bei chronischen Beschwerden immer weiter auseinanderrücken können.

Aber auch akute Blockaden die zB. beim Spielen oder Sport passiert sind, lassen sich mit diesen weichen Techniken gut behandeln. Aus diesem Grund sollten Hundebesitzer unbedingt bei der Auswahl ihrer Therapeuten auf eine gute, spezifisch auf die Hundeanatomie und Hundephysiologie ausgerichtete Ausbildung der Therapeuten achten.

Beschwerdebilder – wann hilft die Osteopathie meinem Hund

Sehr gut zu behandelnde Beschwerdebilder sind

  • Lahmheiten
  • Rückenschmerzen, Wirbelsäulenblockaden
  • Bandscheibenvorfälle (Dackellähme)
  • Arthroseschmerzen
  • allgemeine Bewegungseinschränkungen und Veränderungen
  • HD / ED
  • Cauda-Equina Kompressionssyndorm (CECS)
  • Kreuzbandriss
  • OCD
  • Vor und nach sämtlichen Operationen
  • Epilepsien
  • Beschwerden vor/nach oder während der Läufigkeit
  • Verdauungsproblematiken
  • Harnträufeln / Inkontinenz
  • Muskelschwächen
  • Steigerung der Lebensqualität im Alter

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen